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Lernen in den bilingualen bis trilingualen Gruppen

Seit dem Jahr 2007 bauen wir jährlich eine neue bilinguale Ganztagsgruppe mit Kindern ab 3 Jahren auf. Seit August 2013 bieten wir jährlich zwei neue Early-Bird-Gruppen für 3-4 Jährige Kinder an. Etwa 20 Kinder werden in einer Gruppe gemeinsam von einer Erzieherin mit der Muttersprache Englisch und zwei deutschen Erzieherinnen mit der Muttersprache Deutsch betreut und gebildet. Im ersten Jahr steht der strukturierte Tagesablauf mit Morgenkreis, gesundem Frühstück, Kreativangebot, Spielen in der Außenanlage, Mittagessen, Story-Time, Freispiel, Snack und Abschlusskreis im Vordergrund. Die Kinder lernen die englische Sprache durch Immersionslernen, d.h. Eintauchen und Hören der Sprache durch die Muttersprachlerin. Nach einigen Monaten der Gruppenfindungsphase und des Zusammenspielens beginnt das Lautanbahnungsprogramm "Jolly Phonics". In der deutschen Sprache nutzen wir das Würzburger Sprachprogramm und das Schlaumäuse-Programm. Die freiwilligen Angebote bieten den Kindern regelmäßigen Kontakt mit Buchstaben und Lauten an. Kinder experimentieren in verschiedenen Angeboten spielerisch damit, ebenso wie mit mathematischen Inhalten.
Bereits im zweiten Jahr beginnen Kinder mit dem Malen und Darstellen von Buchstaben. Im dritten Jahr werden oft schon Worte aus den jetzt den Kindern sehr bekannten Buchstaben und Lauten. Erste Worte werden gelesen, parallel in Englisch und Deutsch. Ihre Lernerfolge motivieren die Kinder und spornen ihre Neugier an. Als neue Sprache wird Chinesisch (Mandarin) in der Gruppe durch eine muttersprachliche Pädagogin angeboten. Die Gruppe wird jetzt durch drei Vorschulpädagogen betreut in Englisch, Chinesisch und Deutsch. Die großen Erfolge dieses pädagogischen Angebotes, die hoch motivierten und selbstbewustten Kinder und die glücklichen Eltern ermutigen uns, diesen Weg fortzusetzen.

Das spielzeugbewusste Angebot

Ausgehend von der Überlegung, dass den Kindern heute ein Überangebot an Materialien und Spielen zur Verfügung steht, die Kinderzimmer reichlich Spielsachen vorweisen und Eltern sich oft hilflos dem ständigen Einkaufsdruck der Spielzeugindustrie ausgesetzt fühlen, haben wir uns dafür entschieden, Kindern und Eltern ein alternatives pädagogisches Konzept anzubieten:
Das spielzeugbewusste Materialangebot. Die Quantität der Spielsachen wird ersetzt durch Qualität und ein auf die Kinder und ihre Handlungsfelder abgestimmtes Materialangebot.

Die vorhandene Reizüberflutung der Kinderzimmer und Medien führt bei vielen Kindern zu einer Orientierungslosigkeit, Unruhe, Sprachlosigkeit und gelegentlich auch zu aggressiven Handlungszwängen. Unser pädagogisches Angebot setzt dagegen auf das kreative Handeln im Rollenspiel, gemeinsame Mahlzeiten in ruhiger und stimmungsvoller Atmosphäre, gemeinsame Morgenkreise mit Gesprächen, Spielen, Liedern und Sprechversen sowie gemeinsame Unternehmungen und Projekte innerhalb und außerhalb der Einrichtung.

In einigen Gruppen wird Montessori-Material eingesetzt. Es gibt Spielzonen als Werkstätten, z.B. Schreibwerkstatt, Zahlenwelt, Experimentierbereich und Atelier. Bau- und Konstruktionsmaterial ist in allen Gruppen zu finden, ebenso ausgewählte Bücher und ein Kreativbereich. Schaukel, Puppenwohnungen, Snoezelbereich und Bällchenbad ergänzen die Ausstattung, die regelmäßig den Bedürfnissen der Kinder entsprechend bewertet und korrigiert wird. In allen Gruppen gibt es eine Küche zum Kochen und Backen.

Die Wochenpläne jeder Gruppe lassen eine Vielzahl von Entwicklungsmöglichkeiten für jedes Kind, abgestimmt auf seine individuelle geistige und körperliche Entwicklung, erahnen. Umwelt- und Naturmaterialien, die von den Kindern weitestgehend selbst auf Ausflügen gesammelt werden, ergänzen vorgefertigtes und damit begrenzt einsetzbares Spielmaterial.

Waldwochen finden nach Absprache und als Projekt zeitlich befristet statt.

Die gemeinsamen Handlungsfelder schaffen Raum für Kommunikation und Beziehungsarbeit zwischen den Kindern und zwischen Erzieherinnen und Kindern. Die Kinder sprechen intensiv und ausgiebig miteinander, sie lernen, sich zu behaupten und lernen gleichzeitig, auch einmal abzuwarten, bis sie an der Reihe sind.

Die Merlins – Integrationsgruppe

In der ganztägigen Gruppe werden 18 Kinder von 3 – 6 Jahren betreut, darunter bis zu vier anerkannt behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder.
Der Leitgedanke in der Gruppenkonzeption sieht vor, dass die Kinder zu einer lebendigen Gruppeneinheit zusammen wachsen, gegenseitig voneinander lernen, sich unterstützen und Toleranz entwickeln.

In der Pinguingruppe arbeiten eine Heilpädagogin und zwei weitere Erzieherinnen. Die differenzierte Entwicklungsbegleitung und heilpädagogische Förderung werden von einer zusätzlichen Fachberaterin regelmäßig beobachtet und mit den Eltern abgestimmt.

Grundsätzlich kann jede Behinderung, geistig, körperlich oder seelisch, integriert werden. Voraussetzung ist jedoch, dass sich das Kind in dieser Gruppe geborgen und angenommen fühlt und Lernfortschritte sichtbar werden. Deshalb kann im Einzelfall auch eine Probezeit sinnvoll sein.

Spielen im Naturkindergarten

In unserem Naturspielgarten sowie im angrenzenden Wald lassen sich viele Projekte durchführen, die den Kindern reichhaltige Erfahrungen ermöglichen und kreative Energien freisetzen. Sie können experimentieren, Spielideen ausprobieren, ihre Sinne schärfen und sich körperlich erproben.

Die Ausführung der Außenspielanlage entspricht dieser Sichtweise von pädagogischen Handlungsfeldern. Die Hügellandschaft mit Klettersteinen lässt Kinder Sinneseindrücke sammeln. Im Winter dient der Hügel als Rodelbahn. Wichtige Sand- und Wasserspiele sind im Wasser-Sandbereich möglich. Zwei große Baumkronen laden zum Klettern und Schaukeln ein. Die Nestschaukel erfreut sich ebenso wie die Rutsche großer Beliebtheit. Das Amphitheater lädt zum Vorlesen und Rollenspiel ein.

Eine große Ballspielwiese dient dem beliebten Fußballspiel. Unsere großen Streichelsteine
„Pferd und Schildkröte“ werden fleißig von den Kindern bespielt. Die Spielmauer mit Eidechse, verschiedenen Fischen und Delfin, wurde von der Künstlerin Antje Koos http://www.formreich.com gestaltet. Das Element Feuer lernen die Kinder in unserer Feuerstelle und der Nutzung des Lehmofens kennen. Das Stufenreck und die ägyptische Pyramide vermitteln auch nach dem Abholen noch spannende Momente.

Das große Bodentrampolin ermöglicht den Kindern, sich auszuprobieren und Neues zu wagen. Es bietet den Kindern vielfältige Bewegungsmöglichkeiten.

In der Kräuterspirale wachsen verschiedene Kräuter zum Riechen und Schmecken. Dicht gewachsene Büsche und Bäume bieten viele Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten. Das Kajütboot „Schnucky“ ist 2007 in unserer Spielanlage „gestrandet“. Jede Gruppe verfügt über einen liebevoll gestalteten Terrassenbereich mit Hochbeet, Garten- oder Blumenbeet.

Die Krippengruppen besitzen einen eigenen kleinen Außenspielgarten für Kinder unter 3 Jahrne.
Jährlich werden Teilbereiche des naturnahen Spielgartens weiter entwickelt, umgestaltet oder erneuert.

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Wöchentliches Vorschulangebot für unsere Kinder


Das letzte Kindergartenjahr ist prägend und ausschlaggebend für die Vorbereitung auf die Schule.
Unser Anliegen ist es, in den wöchentlichen Vorschulstunden den Kindern Unsicherheiten zu nehmen und Freude an Kreativität zu wecken.
Im Vordergrund der Arbeit steht die Gesamtpersönlichkeit eines jeden Kindes, in der Gruppenarbeit sollen das Selbstvertrauen geweckt und soziale Handlungsfähigkeiten gefördert werden.

Das Hauptaugenmerk richtet sich auf die Konzentrationsfähigkeit insgesamt und auf das ganzheitliche Lernen, welches insbesondere die sprachliche und kommunikative Kompetenz der Kinder berücksichtigt. Sie erlernen das konzentrierte Zuhören und trainieren die Aufmerksamkeit.

Soziale Schwerpunkte bilden u.a. das Halten von Ordnung, wie gehe ich mit Arbeitsmaterialien um und selbstbewusst Kontakte knüpfen mit den Schulkindern und Lehrkräften der Käferschule

Bei der Arbeit mit den Kindern geht es nicht ausschließlich um die Entwicklung des Geistes; sie sollen u.a. auch in ihrer Bewegungsfähigkeit weiterentwickelt werden, insbesondere in der Feinmotorik.

Einmal in der Woche gehen die Vorschulkinde in unsere Kooperationsschule, der „Käferschule“.
Dort verbringen wir den ganzen Vormittag (9.00-12.00 Uhr) in einem Klassenraum.

Das Grundmuster der Unterrichtsstunde teilt sich in drei Einheiten.

Begrüßungsrunde
Das Alphabet mit Tieren, Hausaufgabenkontrolle

Erarbeiten einer Lerneinheit / Wochenthema
Mündliches und schriftliches Arbeiten

Zur Vertiefung des Wochenthemas erhalten die Kinder am Ende jeder Stunde eine kleine Hausaufgabe, für deren Erledigung sie eine Woche Zeit haben zwei große Pausen spielen die Kinder in der Spielecke oder auf dem Schulhof


Ein ständiger Begleiter und Leitfaden bei der Bewältigung unserer Wochenthemen ist der „Schulkindpass“. Beim erfolgreichen Erledigen einer im Schulkindpass gestellten Aufgabe erhalten die Kinder eine Belohnung in Form eines „Prima“-Stempels. Dieser spornt die Kinder spielerisch in ihrem Arbeitsverhalten an.

Das Ziel ist, den Kindern in diesem letzten Kindergartenjahr Lust auf die Schule zu vermitteln, verbunden mit den Fähigkeiten und Fertigkeiten, die sie am Ende dieses Jahres benötigen.
Die Arbeit richtet sich natürlich nicht nur auf mögliche Schwächen oder Defizite bei den Kindern. Die Vorschularbeit bildet für uns die Chance, spezielle Fähigkeiten und Fertigkeiten bei den Kindern noch mehr zu fördern.
Bei der Durchführung von Schulstunden erfolgt eine Feststellung des Ist-Zustandes im kognitiven und motorischen Bereich. Stellen wir gravierende Unterschiede einzelner Kinder im Vergleich zu einer altersgerechten Entwicklung fest, versuchen wird, durch Gespräche mit den zuständigen Gruppenerziehern und den Eltern Ursachen aufzudecken, um ganz gezielt den Defiziten entgegenwirken zu können.

Nicht nur die Kinder sind im letzten Kindergartenjahr schon etwas aufgeregt, da die Schule nun nicht mehr so weit entfernt ist. Zu Beginn des Kindergartenjahres informieren wir die Eltern in einem gemeinsamen Elternabend über den Inhalt und die Vorhaben in der Vorschularbeit.
Gleichzeitig bieten wir die Möglichkeit eines Elterngesprächs an, in dem Eltern Wünsche äußern und Probleme in angenehmer Atmosphäre ansprechen können.


Unser Wunsch ist, die Kinder verlassen mit dem vermittelten Rüstzeug den Kindergarten, um einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Sind sie gut vorbereitet, so wird dieser Schritt ein leichter sein.

Marion Linhardt und Frieda Wentland
Vorschulkoordinatorinnen

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